Ab dem 15. Oktober im Kino!
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Call Me Queen

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Call Me Queen

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Stimmen zum Film

Ein wichtiger Film über weibliche Führungsstärke und über Mut, der aus Verzweiflung wächst. Am Beispiel der AIDS-Epidemie auf dem afrikanischen Kontinent in den 1990er-Jahren zeigt Regisseurin Emily Atef eindrücklich die dramatischen Konsequenzen des Patentschutzes für überlebensnotwendige Medikamente. Der unerschwingliche Preis kostete zahlreiche Menschenleben. Nicht nur in Kenia, wo der Film spielt. Die fiktive Hauptfigur Queen, eindrucksvoll verkörpert von Eliane Umuhire, steht symbolisch für viele tatsächlich existierende afrikanische Aktivistinnen. Starke Frauen, die mutig den Kampf gegen mächtige Pharmakonzerne aufgenommen und den Zugang zu Medikamenten erkämpft haben. Die strukturelle Ungerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung im Globalen Süden ist weiterhin bittere Realität. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen massiven Kürzungen im Gesundheitsbereich ist dieser Film relevanter denn je.

Misereor e.V.

Dass mit der ruandischen Changaa-Brauerin Queen und der irischen Journalistin Anna zwei Frauen im Zentrum des Geschehens stehen, ist kein Zufall. Anders als in den 80er und 90er Jahren in Nordamerika und Europa hatte die AIDS Epidemie in Afrika von Beginn an auch ein weibliches Gesicht. Und die Frauen waren und sind nicht passive Opfer, sondern kämpfen um ihr Leben wie sie es im harten Alltag in den Slums der Großstädte wie Nairobi gelernt haben. Gegen den Ausschluss von den Behandlungsmöglichkeiten, die im globalen Norden seit 1996 schon verfügbar sind. Ein Ausschluss, der den Profitinteressen der globalen Pharmakonzernen geschuldet ist. Und gegen die moralische Verurteilung einer Gesellschaft, die die Schuld für sexuell übertragbare Krankheiten einseitig den Frauen zuschiebt. Der Kampf um Ressourcen zum Überleben und um Respekt findet auch zwischen den Protagonistinnen statt, die nicht nur Hautfarbe und Herkunft, sondern auch Klassenunterschiede trennen. Und dies macht den Film vielschichtiger als viele andere AIDS-Filme, weil er die Mühen des gemeinsamen Kampfes nicht ausblendet oder kleinredet, sondern überzeugend in Bilder und Worte fasst.

Felix Litschauer und Andreas Wulf, Medico International e.V.

CALL ME QUEEN ist ein bewegender Film über die Macht von Stigmatisierung und den Mut, sie zu überwinden. Er zeigt: HIV / Aids ist besiegbar – aber nur gemeinsam mit den Menschen, die davon betroffen sind.

Anne von Fallois, Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Deutsche AIDS-Stiftung

CALL ME QUEEN zeigt eindrucksvoll, wie aus Solidarität Hoffnung und aus Hoffnung Veränderung entstehen kann. Ein bewegender Film über Freundschaft, Gerechtigkeit und den Mut, für die Rechte anderer Menschen einzustehen.

Nastassja Wachsmuth, Geschäftsführerin Kommunikation und Stiftung Terre des Femmes e.V.

Trotz Verbesserungen bei den Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV/Aids sind Betroffene weiterhin Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt. CALL ME QUEEN zeigt uns eindrucksvoll, wie der gemeinsame Kampf gegen globale Ungerechtigkeiten gelingen kann.

Amnesty International Deutschland e.V.n

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